Stoltefamilie/Familien Familien Carstanjen und de Haën

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Das Leben des Wilhelm de Haën.

Gen.21.7b Oskar Heinz Hans-Henning Stolte

de Haën

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Verheiratet

Wilhelm de Haën


 * 19.11.1791 in Kreuznach

+ 6.10.1862 in Düsseldorf


Kaufmann für chem. Arkikel in Düsseldorf

Elisabeth Castanjen

 

 * 15.2.1799 in Duisburg

+ 27.11.1867 in Düsseldorf


2 Kinder


  

Der Duisburger Kaufmann Wilhelm de Haën gründet de Haën-Carstanjen & Söhne im Jahre 1827. Er ist verheiratet mit Elisabeth Jacobine de Haën, geb. Carstanjen. Die Familien de Haën und Carstanjen stammen aus Holland und werden im 18. Jahrhundert in Duisburg ansässig. Der Vater Elisabeth de Haen, ist der Medizinprofessor Dr. Jacob Carstanjen, letzter Rektor der Duisburger Universität.

Wilhelm de Haen zeichnet sich ebenso durch unternehmerische Dynamik wie Risikofreude aus. Letztere Eigenschaft beschert ihm auch Rückschläge, wie sein misslungener Einstieg in die Zuckerrübenproduktion. Doch versteht er es mit viel Einsatz und positiver Lebenseinstellung, dies zu verkraften und auf anderen Feldern Erfolge zu erzielen. .

Ursprünglich handelte das Familienunternehmen mit Waren für Apotheken und Drogerien, für die chemische Industrie und die Lebensmittelindustrie. Außerdem vertrieb die Firma Gewürze und produzierte Säfte und Spirituosen unter den Marken „Niehenke“ und „Stromburg“

Außer der Tochter Mathilde haben Wilhelm und Elisabeth Jacobine de Haën noch vier Söhne. Drei von ihnen, Eduard, Carl und Julius, führen das Unternehmen weiter, als der Vater sich 1857 in den Ruhestand zurückzieht. Sie bauen das Unternehmen erfolgreich aus, das zu „den bestberufenen ihres Handelszweigs in Rheinland-Westfalen“ gehört. Teil des Erfolgs ist das Konzept, im Zuge der Industrialisierung auch technische Waren mit in den Handel aufzunehmen.

Eugen de Haën, der vierte Sohn baut seine eigene chem. Fabrik "List" auf



Die beiden Brüder von Elisabeth Carstanjen, Karl und Wilhelm, Kolonialwarenhändler in Duisburg, gründeten 1835 in Köln eine Zuckerraffinerie und verbanden sich über eine Ehe mit den Zuckerfabrikanten vom Rath.


Familie vom Rath


Die Familie vom Rath war Mitte des 18. Jahrhunderts aus dem Bergischen Land an den Niederrhein gekommen. Die Brüder Johann Wilhelm und Johann Jacob vom Rath (der erste Präsident der Handelskammer Duisburg) begannen 1822 mit der Verarbeitung des importierten Rohzuckers und legten den Grundstein für ein weit verzweigtes Zuckerimperium.

  

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