Stoltefamilie/Familie von Diringshofen
Max von Diringshofen
Heinz von Diringshofen
Stoltefamilie/Das Leben des Wilhelm Hans Klaus von Werder
Weitere Daten zu Max von Diringshofen

Copyright 2009-2018 by J. Stolte. Alle hier vorliegenden Seiten, Texte und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Nachdruck oder jede andere Form der Verwertung, gleich welcher Art, nur mit Genehmigung des Autors.

  

Das Leben des Max von Diringshofen mit seiner Ehefrau  Margaretha de Haën.

Alle Abbildungen werden durch Anklicken vergrößert

Gen.21.6a Oskar Heinz Hans-Henning Stolte

von Diringsfofen

Zurück zur Familie

  

Verheiratet in Hannover

Max von Diringshofen


* 14.12.1855  in Arolsen

+ 8.10.1936 in Potsdam



kngl. preuß. General

Margarethe de Haën


* 7.8.1871 in Hannover

+ 30.4.1915 in Nedlitz/Potsdam


5 Kinder

Max von Diringshofen begann seine militärische Laufbahn im 6. Thüringischen Infanterie-Regiment Nr. 95, später in der Kriegsakademie, von wo er dem Großen Generalstab zugewiesen wurde. Nach weiteren Verwendungen übernahm er 1906 die Führung des Leib-Grenadier-Regiments König Friedrich Wilhelm III. (1. Brandenburg.) Nr.8 in Frankfurt/Oder und wurde im gleichen Jahr Regimentskommandeur. 1910 schied er aus dem aktiven Dienst. Während des Ersten Weltkriegs wurde er als inaktiver Offizier im Militärdienst wieder verwendet (42. Infanterie-Brigade) und war zuletzt Inspekteur der Etappen-Inspektion Bug. Seine Frau, Margarethe de Haën, (* 7.8.1871, 30.4.1915) war als Tochter Mitinhaberin des Industrieunternehmens der Familie de Haën, das aus Bergwerken und chemischen Fabriken im Raum Hannover bestand.1913 bezogen sie die neu errichtete Villa am Lehnitzsee, wo die Familie bis etwa 1923 blieb.

Das Wappen: Geteilt, oben in Silber ein grüner Schrägrechtsstrom, unten in Rot 6 aufgerichtete silberne Pfeile nebeneinander; auf dem Helm mit rot-silber Decken ein schwarzer Adler, die Brust mit 2 aufwärts-geschrägten silbernen Schlüsseln belegt.

Bildergalerie des Max von Diringshofen mit seiner Ehefrau aus 1. Ehe, Margaretha de Haën.

Aus dieser Ehe gingen 5 Kinder hervor:


Siegfried von Diringshofen, der am 16. September 1914 am Fort de Brimont bei Reims als Leutnant fiehl.

Heinz von Diringshofen, (* 22. 1. 1900 in Magdeburg; † 5. 5. 1967 in Frankfurt am Main), Professor für Luft- und Raumfahrtmedizin.

Bernd von Diringshofen. Keine weiteren Angaben.

Mathilde von Diringshofen. Keine weiteren Angaben

und Ida Eugenie Karla Ida Ilse von Diringshofen, *17.11.1895 in Rendsburg, † 25.10.1976 in Gürzenich/Düren (Großmutter des Autors) Sie heiratete am 4.10.1917 den besten Freund und Regimentskameraden ihres gefallenden Bruders Siegfried, den Hans Klaus von Werder.


  

Bildergalerie des Erstgeborenen Siegfried von Diringshofen

Mit dem 1. Garde-Regiment zu Fuß. (x)

Als Leutnant frisch von der Kriegsschule aus Hannover gekommen.

Die Geschichte der Villa Diringshofen als Alterssitz

Beim Sturm am 16. September 1914 auf das nördlich von Reims gebaute Fort de Brimont fiehl der Leutnant Siegfried von Diringshofen.

Reims/Frankreich war mit einem Festungsgürtel umschlossen.

Das Haus wurde 1912 am Westufer des Lehnitzsees für den Generalleutnant Max von Diringshofen als dessen Alterssitz erbaut. Architekt des dreigeschossigen Baus war der Berliner Regierungsbaumeister Ludwig Otte.

Durch das Kriegsgeschehen und die Wirtschaftskrise der 1920er Jahre verarmte die Familie von Diringshofen jedoch und musste ihren Besitz aufgeben. Neuer Eigentümer wurde zunächst der Berliner Bankier Siegheim. 1927 erwarb der preußische Prinz Friedrich Sigismund von Preußen das Haus. Nach dessen tödlichem Reitunfall am 6. Juli 1927 wohnte seine Frau Prinzessin Marie-Luise zu Schaumburg-Lippe bis zu ihrem Tode am 1. Oktober 1938 in diesem Haus, die beiden Kinder Friedrich Karl Prinz von Preußen lebten mit ihrem Vormund noch bis Ende des Zweiten Weltkriegs in der Villa.

1945 besetzte die Rote Armee das Gebäude und brachte dort ein Lazarett unter. 1947 überliess die Sowjetunion das Haus den USA, die hier ihre Militärmission einrichteten. Nach dem Abzug der US Army bezog 1991 die Wirtschaftsförderung Brandenburg die Villa. Ab 1999 stand das Haus leer.

In einem Rechtsstreit vor dem Potsdamer Verwaltungsgericht wurde 2002 der Anspruch der beiden Kinder von Friedrich Sigismund auf Aufhebung der Enteignung und Rückübertragung des Grundstücks bestätigt. Danach wurde das Haus verkauft.

Weitere Daten zu: Max von Diringshofen

kostenloser Unofficial WsX5 Counter!