Stoltefamilie
Schlacht bei Vimeiro
Gefecht bei Benavente
Schlacht bei Talavera
Schlacht bei Busaco
Kämpfe vor Torres Vedras
Die Schlacht bei Fuentis donore
Die Ennahme von Ciudad Rodigo
Erstürmung von Badajotz
Schlacht von Salamanca
Schlacht von Votoria
Einnahme von San Sebastian
St. Jean de Luz
Kämpfe um Bayonne
Kämpfe um Orthes
Schlacht um Toulouse
Stoltefamilie/Stammbaum
Stoltefamilie
Stoltefamilie/Kinder
Stoltefamilie/Familie deCroupp

Gen.17.1 Dietrich Wilhelm von Stolte

Die Geschichte des Dietrich Wilhelm von Stolte mit seiner Ehefrau Juliane Charlotte Dorothea deCroupp.

Verheiratet am 6.8.1819 in Lingen a.d. Ems

Juliane Charlotte Dorothea deCroupp

* 14.3.1789 in Verden a.d. Aller

+ 11.10.1872 in Arnsberg


Aus dieser Ehe gingen 11 Kinder hervor.                                                                                                                                                                                                                                                         

Dietrich Wilhelm von Stolte

* 16.7.1770 in Walsrode

+25.3.1851 in Au­rich (StLam­ber­ti) an Al­ters­schwä­che mit 81 Jahren


Diet­rich Wil­helm Stol­te wur­de als 10. Kind von ins­ge­samt 14 Kin­dern des Rats­herrn und Käm­me­rer zu Wals­ro­de Jo­hann Chris­ti­an Stol­te und der Ehe­frau Frie­de­ri­ke Stol­te geb. Oha­gen am 16.7.1770 in Wals­ro­de ge­bo­ren.


Er be­gann sei­ne mil­li­tä­ri­sche Lauf­bahn mit sei­nem Ein­tritt 1788 den han­no­verschen Mi­li­tär­dienst. Spä­ter wur­de er durch Pa­tent vom 9.6.1794 zum Fähn­rich im 5. Han­nov. Inf. Re­gi­ment be­stellt und dien­te dort bis zur Auf­lö­sung der han­no­verschen Ar­mee im Jah­re 1803;

Er trat am 21.4.1805 als Leut­nant zur „Deut­schen Le­gi­on d. Kö­nigs von Eng­land“ über, mach­te mit die­ser 1805/06 eine Ex­pe­di­ti­on nach Han­no­ver, 1807/08 eine Ex­pe­di­ti­on nach dem bal­ti­schen Meer (Ost­see), die mit der Schlacht und Be­la­ge­rung der engl. Flot­te vor Ko­pen­ha­gen und der Weg­füh­rung der dä­ni­schen Kriegs­schif­fe nach Eng­land en­de­te.

Wei­ter nahm er im 2. Li­ni­en-Ba­tail­lon der Le­gi­on am frz. “Pen­in­su­lar­krieg“ an den Kämp­fen ge­gen Na­po­le­on I. in Por­tu­gal, Spa­ni­en u. Frank­reich teil. Er wur­de zwei­mal ver­wun­det. Hier sei­ne Sta­ti­o­nen:


21.8.1808 Schlacht b. Vi­mei­ro

28.12.1808 Gefecht bei Bena­ven­te (Portugal)

27./28.7.1809 Schlacht b. Tal­ave­ra d la Rei­na

27.09.1810 Schlacht b. Bus­aco (schwer ver­wun­det)

Ende 1810 Kämp­fe vor d. be­fest. Li­nie v. Tor­res Ve­dras

24.4.1811 zum Ka­pi­tän be­för­dert

3.5.1811 Die Schlacht bei Fu­en­tis do­no­re

19.1.1812 Ein­nah­me von Ciu­dad Rod­ri­go

6.4.1812 Erst­ür­mung v. Bada­jotz

22.7.1812 Schlacht bei Sala­man­ca

1812 Alb­uce­ro Bena­ven­te

21.6.1813 Schlacht b. Vi­to­ria

18.9.1813 Ein­nah­me v. San Se­bas­ti­an

1813 Bur­gos Bar­ncka

10.11.1813 St. Jean de Luz

27.2.1814 Kämp­fe um Bayon­ne (ver­wun­det)

März 1814 Kämpfe um Orthes

10.11.1814 Schlacht b. Tou­louse

1814 Sta­ti­o­nie­rung in den Nie­der­lan­den


In dem da­rauf­fol­gen­den 1. Ko­ali­ti­ons­krieg ge­gen Frank­reich kämpf­te er als Ma­jor (Pa­tent vom 30.5.1815) am 18.6.1815 beim Feld­zug ge­gen Frank­reich in Wa­ter­loo mit, in de­ren Ver­lauf hat­te Diet­rich Wil­helm Stol­tes 2. Leich­tes Ba­tail­lon die Auf­ga­be, mit schwa­chen Kräf­ten und äu­ßerst we­nig Mu­ni­ti­on das Ge­höft "La Haye Sain­te" ge­gen eine fran­zö­si­sche Über­macht er­folg­reich zu ver­tei­di­gen.


Als die Le­gi­on im Jah­re 1816 auf­ge­löst wur­de, kam er zum 9. Han­nov. Inf. Re­gi­ment „Ost­fries­land“ nach Em­den zwar als stell­ver­tre­ten­der Kom­man­deur des 3. oder Land­wehr-Ba­tail­lons in Bent­heim.


Diet­rich Wil­helm Stol­te hei­ra­te­te am 6.8.1819 in Lin­gen a.d. Ems Ju­li­ane Char­lot­te Do­ro­thea de Croupp, Toch­ter des Chris­ti­an Hein­rich de Croupp, Ob­rist­lieut­nant des Kgl. 5. In­fan­trie­re­gi­ments zu Lin­gen a. d. Ems und sei­ner Ehe­frau Do­ro­thea So­phie Jo­han­na Wil­hel­mi­ne Stol­te, geb.von Hart­mann.


Nach der Neu-Ord­nung der han­no­verschen In­fan­te­rie (am 1. Ja­nu­ar 1820) ist er als Ma­jor (Pa­tent vom 30.3.1815) dem 10. In­fan­te­rie-Re­gi­ment ("Ost­fries­land") in Em­den un­ter Füh­rung von Ge­ne­ral­ma­jor Bo­de­cker zu­ge­teilt und am 30.10.1825 zum Oberst­leut­nant be­för­dert wor­den.


In­fol­ge „Re­duk­ti­on“ der Ar­mee schied er am 10.5.1833 vo­rü­ber­ge­hend aus den Kgl. Han­nov. Mi­li­tär­diens­ten aus, wur­de am 5.6.1838 aber re­ak­ti­viert und am 28.10.1833 zum Stadt­kom­man­dan­ten von Em­den er­nannt (dort wohn­te er in der Burg­stra­ße). Am 1.4.1838 un­ter Be­för­de­rung zum Oberst (Pa­tent vom 10.6.1838) ist er zum Stadt­kom­man­dan­ten von Au­rich er­nannt wor­den. Am 5.6.1845 wur­de er Ge­ne­ral­ma­jor, war wei­ter Stadt­kom­man­dant in Au­rich und verstarb am 25.3.1851 zu Au­rich im Al­ter von 81 Jah­ren.


Sei­ne Frau schenk­te ihm 11 Kin­der.


Au­ßer vie­len Kriegs­aus­zeich­nun­gen er­hielt er als An­er­ken­nung sei­ner treu­en Diens­te von Kö­nig Ge­org IV.von Han­no­ver ei­nen Kris­tall­po­kal nebst Mi­ni­a­tur-Bild des Kö­nigs und Or­den u. Sie­gel . Zu­sätz­lich er­hielt er das Kom­man­deurs­kreuz des Han­nov. Gu­el­phen-Or­dens. Mit dieser Auszeichnung war die Erhebung in den persönlichen Adelsstand (Persönlicher Adel war ein lebenslanger, nicht vererbbarer Adel, der an die begünstigte Person gebunden und da her auch nicht vererblich war) verbunden. Mit der Aus­zeich­nung war der pers. Akt ver­bun­den. Der Gu­el­phen­or­den wur­de 1815 vom Prinz­re­gen­ten, spä­te­ren Kö­nig Ge­org IV. von Eng­land und Han­no­ver als Hannv. Haus­or­den ges­tif­tet und er­losch 1866 als Han­no­ver an Preu­ßen fiel. Das Or­dens­zei­chen ist ein an gol­de­ner Kro­ne hän­gen­des acht­spit­zi­ges Kreuz, des­sen Flü­gel durch Lö­wen ver­bun­den sind. Mit ei­nem Rund­schild von ro­tem Email, des­sen Avers das wei­ße Roß mit der In­schrift „nec-as­pe­ra ter­rent“, um­ge­ben von ei­nem Ei­chen­kranz zeigt und des­sen Re­vers Jah­res­zahl u. Na­mens­zug auf­weist.

  

Dietrich Wilhelm von Stolte mit Ehefrau Dorothea deCroupp

Die Schlachtfelder, auf denen Dietrich Wilhelm von Stolte unter der Flagge des Königreich Hannover gekämpft hat (rot gegen Dänemark bei Kopenhagen, schwarz gegen die Armee von Napoleon).

Gen.17 graph. Übersich d.

 Stammb. Dietr.Wilh. von Stolte

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Das Dienstsiegel mit Initiale "S" und die Abbildung des"Hann.Geulphen-Ordens". Über dem Ganzen die "Krone" des Königs GEORG der IV von England und Hannover.

Das Siegel mit den Initialen "DWS" .Über dem Ganzen die "Krone" des Königs GEORG der IV von England und Hannover. Den Ring dazu trug er bis zu seinem Tod.

Der Guelphen-Orden war eine Auszeichnung des Königreichs Hannover und wurde am 12. August 1815 von dem Prinzregenten und späteren König Georg IV. gestiftet.

Der Orden wurde sowohl im Königreich Großbritannien als auch im Königreich Hannover verliehen, da beide bis zum Tod König William IV. in Personalunion verbunden waren. Während die britische Krone den Orden seit 1837 nicht mehr verliehen hat, wurde er im Königreich Hannover weiterhin verliehen. Neue Statuten erhielt der Orden am 20. Mai 1841 von König Ernst August I. und gliederte sich in fünf Klassen. Nach der Niederlage des Königreichs Hannover und der Annexion durch das Königreich Preußen im Deutschen Krieg 1866 wurde der Orden nicht mehr verliehen.

Mit der Verleihung 1819 des Ordens 1. Klasse an Dietrich Wilhelm Stolte war die Erhebung in den persönlichen Adelsstand verbunden.

Gen.18 Heinrich Carl

 August Stolte

Gen.16

Johann Christian (II.) Stolte

Gen.17.3. Die Kinder

von Dietr.Wilh. von Stolte

Gen.17.4 Die Familie

 von Dorthea deCroupp

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