Stoltefamilie
Stoltefamilie/Kompass
Stoltefamilie
Das Amt Wölpe
Stoltefamilie/Familie Ohagen
Stoltefamilie/Familie Scholing
Stoltefamilie/Stammbaum
Stoltefamilie/Kinder/Verbindung Scholing

Gen.16.1 Johann Christian (II.) Stolte

Die Geschichte des Johann Christian (II.) Stolte mit seiner Ehefrau Sophie Wilhelmine Friedericke Eva Ohagen. Zu den Nachfolgern wird hier auch die Geschichte der Familie Scholing erzählt.

Verheiratet in Eil­ve­ser­damm (Kirch­spiel Ha­gen, bei Neu­stadt am Rü­ben­ber­ge) am 2.12.1751

So­phie Wil­hel­mi­ne Frie­de­ri­ke Eva Ohagen

* Eil­ve­ser­damm 4.12.1735

+ ebd. 18.12.1789


Toch­ter des Zoll­ein­neh­mers Jo­hann Her­mann OHA­GEN in Eil­ve­ser­damm

00 Ha­gen 24.1.1734 mit Cla­ra Eli­sa­beth

QUIT­HER­lUS

                                                                                                                                                                                                                                                         

Jo­hann Christian ( II )Stolte

* Wals­ro­de 23.2.1725

+ Eil­ve­ser­damm (Kirch­spiel Ha­gen. bei Neu­stadt am Rü­ben­ber­ge) 9.9.1807


Bür­ger, Kauf- und Han­dels­mann in Wal­srode, auch Rats­herr, Se­na­tor und Käm­me­rer ebd.; 1789 leg­te er alle sei­ne Äm­ter nie­der und ver­ließ Wals­ro­de, seit­dem Gast­wirt in Eil­ve­ser­damm ("Öeconom auf dem Hüt­ten­kru­ge", den er von der Fa­mi­lie sei­ner Frau über­nahm).

r­g-- er be­saß 1757 in Wals­ro­de das Haus Lang­estra­ße 68, das beim gro­ßen Bran­de der Stadt am 6.7.1757 den

Flam­men zum Op­fer fiel, so­wie das wüs­te Grund­stück Lang­estr. 69 (das vor­her Diet­rich STACKEN­SCHNEI­DER's Er­ben he­hört hat­te);

-- in Wals­ro­de hat­te er das Amt des Se­na­tors seit 1757, ei­nes Rats­herrn seit 1759 und des Stadt­käm­me­rers seit1779 inne;

-- im Jah­re 1776 kam es un­ter den Bür­gern zu er­heb­li­chen Meinnngs­ver­schie­den­hei­ten nnd Aus­ei­nan­der­set­zun­gen über die Fra­ge, wel­che Maß­nah­men zur Be­kämp­fung der Horn­vieh­seu­che er­for­der­lich und an­ge­mes­sen sei­en: Die Stadt­ver­wal­tung hat­te be­schlos­sen, die Horn­vieh­hal­tung zu be­gren­zen und statt­des­sen eine Schaf­her­de an­zu­schaf­fen. Hiee­gen op­po­nier­ten ei­ni­ge Bür­ger (da­run­ter auch Ge­org LÜB­BING, ein Cou­sin des Jo­hann Chris­ti­an STOL­TE ,sie sam­mel­ten Un­ter­schrif­ten, ver­an­stal­te­ten Ver­samm­lun­gen. usw. Dem Ma­gist­rat miß­fiel dies. Er setz­te die Ein­hal­tung der ge­trof­fe­nen An­ord­nung durch und wand­te sich nun­mehr an die Land­es­re­gie­rung, wo er die "Be­stra­fung der Reb­el­ler" ver­lang­te. Da­bei kam zur Spra­che, dass die Op­po­nen­ten "sich hin­ter dem Se­na­tor STOLTE ver­steckt" hät­ten. nnd es wur­de un­terstellt, dass Jo­hann Chris­ti­an STOL­TE die­se Kri­ti­ker des Ma­gist­rats un­ter­stützt habe;

-- 1783 gab der Käm­me­rer STOLTE an­läss­lich des Schüt­zen­fes­tes "eine Ton­ne Bier zum Bes­ten" ;

-- die Dif­fe­ren­zen un­ter der Wal­sro­der Bür­ger­schaft schwel­ten je­doch of­fen­bar wei­ter, und es dürf­te die

An­nah­me ge­recht­fer­tigt sein, dass die­se Dif­fe­ren­zen auch ein we­sent­li­cher Grund für Jo­hann Chris­ti­an STOLTE war, sich in Eil­ve­ser Damm, dem Ge­burts­ort sei­ner Ehe­frau, eine neue Exis­tenz zu grün­den,

Anmerkung: Zum besseren Verständnis der damaligen Zeit, siehe auch den geschichtlichen Bericht über das Amt Wölpe.

Eilvesendamm gehörte damals zum Amt Wölpe. (Button rechts)

  

  

Copyright 2009-2017 by J. Stolte. Alle hier vorliegenden Seiten, Texte und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Nachdruck oder jede andere Form der Verwertung, gleich welcher Art, nur mit Genehmigung des Autors.

  

Gen.17

Dietrich Wilhelm von Stolte

Gen.15

Rudolph Jürgen Stolte

Gen.16 graph. Übersicht d.

 Stammb. Joh.Chr.Stolte

Der Wirkungskreis des Johann Christian (II.) Stolte

  

kostenloser Unofficial WsX5 Counter!