Stoltefamilie

Gen.13.4 Johann Rudolph Stolte

Die Kinder von Joh. Rudolph Stolte und der Ehefrau Anna Dorothea Cruse.

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Kind 1

Jo­hann Ernst Stolte (Stoltens)

  * Veltheim an der­We­ser 29.9.1672, + Wei­mar 16.1.1719, zu­nächst pie­tis­ti­scher Pre­di­ger in Jena, dann seit 1715 Pfar­rer in Wei­mar (an St. Ja­co­bi) (46);

-- stud. the­ol. an der Uni­ver­si­tät Jena seit 24.10.1694, Ma­gis­ter ebd. 27.5.1700;

-- ver­an­stal­te­te in Jena "Col­le­gia Bib­li­ca", Bet­stun­den und Haus­an­dach­ten, und wur­de auf An­ord­nung Her­zogs

Jo­hann Wil­helm von Sach­sen-Ei­senach we­gen die­ser "ge­fähr­li­chen Bet­stun­den und Kon­ven­ti­kel" ei­ner

Un­ter­su­chung un­ter­zo­gen; wei­te­ren Maß­nalu­nen ent­ging er dann durch sei­ne Be­ru­fung nach Wei­mar;

-- veröffentlichte u.a.: "Pae­da­go­gia Christ­ia­na" und "Ac­cen­tu­a­tio sacrj co­di­cis Hebraei ... .", Jena 1708;

-- Bür­ger der Stadt Wei­mar 10.10.1718;

-- sei­ne Lei­chen­pre­digt be­fin­det sich ua. in der Stol­ber­gi­schen Lei­chen­pre­digt-Samm­lung in der Her­zog

Au­gust-Bib­li­o­thek in Wol­fen­büt­tel, Sig­na­tur: Nr. 21719, 

  

Johann Christian (I.) Stolte

 * Veltheim an der We­ser 28.10.1660

+ Wals­ro­de 22.4.1718


Bür­ger, Brau­er, Kauf- und Han­dels­herr (Sei­den­krä­mer) in Wals­ro­de, auch Kir­chen­ju­rat, Rats­herr und Bür­ger­meis­ter ebd.;

-- Schul­be­such in Min­den seit 1671; an­schlie­ßend kauf­män­ni­sche Leh­re bei Ru­dolph CRU­SE, Sei­den­krä­mer in Lü­ne­burg (sei­nem On­kel müt­ter­li­cher­seits) von 1674 bis 1679 (40)

-- spä­ter Hand­lungs­ge­hil­fe, erst bei Bür­genneis­ter LE­SE­MANN in Ni­en­burg an der We­ser von 1679 bis 1681, dann in­ Firma Hans Hein­rich von DORT, Wand­han­del en gros, in Ham­burg von 1681 bis 1683;

-- so­dann Bür­ger, Kauf- und Han­dels­mann (Sei­den­krä­mer) in Wals­ro­de seit 1683, auch Brau­er und

Brannt­wein­bren­ner ebd.

-- nach dem Tode sei­nes Va­ters, 1685, nahm er sei­ne jün­ge­ren Ge­schwis­ter (Jo­hann Ernst, Anna Do­ro­thea und Anna En­gel STOL­TE) in sei­nen Haus­halt in Wals­ro­de auf ;

-- er wur­de Kir­chen­ju­rat in Wals­ro­de 1693, Rats­herr seit 1699 und Bür­germeis­ter der Stadt Wals­ro­de von

1714 bis 1718;

-- in den letz­ten Le­bens­jah­ren war er durch ei­nen Schlag­an­fall halb­sei­tig gelä­hmt; gleich­wohl fiühr­te er sei­ne Ge­schäf­te und Eh­ren­äm­ter so­wie sein Amt als Bür­ger­meis­ter wei­ter, bis er am 21.4.1718 ei­nen er­neu­ten

Schlag­an­fall er­litt und am fol­gen­den Tage da­ran verstarb.

  

oo I. Wals­ro­de 23.9.1683 Anna

Mar­ga­ret­ha

Wöbbeking


oo ll. Wals­ro­de 18.4.1694

 Anna Ca­tha­ri­na Schulze  (auch: Schulte, Schultzen)


ooIII.Verden an der Al­ler 4.5.1706 Mar­ga­re­the ­Meyerhoff (Mejerhoff),

Kind 2

Johann Christian Stolte ist Stammfolger und in der nächsten Generation beschrieben.

Chris­ti­na Stolte

* Veltheim an der We­ser ca. 1661/65

+ Haus­ber­ge 28.7.1688

                                                                                                                                                                                                                                                         

Verheiratet 3.5.1685

Kind 3

Phi­lipp Diet­rich Werkamp

* Haus­ber­ge 12.7.1659

+ ebd. 28.3.1721

Pfar­rer in Haus­ber­ge bei Min­den (vor­her stud. the­ol. an der Uni­ver­si­tät Rin­teln ca.1680, an

d.  Uni­ver­si­tät Gie­ßen seit 18.5.1682, da­nach war er seit dem 4.10.1684 zwan­zig Jah­re lang Pfarr­ad­junkt bei sei­nem Va­ter in Haus­ber­ge bei Min­den, da sein Va­ter "die meh­res­te Zeit bett­lä­ge­rig und lahm" war, erst 1705 konn­te er dann als Nach­fol­ger sei­nes Va­ters die Pfar­re über­neh­men, wur­de aber we­nig spä­ter selbst krank: 1708 er­krank­te er an bei­den Au­gen an "Stahr" und er­blin­de­te, ver­sah je­doch in der Fol­ge­zeit wei­ter sei­nen Dienst); (Sohn des Pfar­rers Adam WER­KAMP in Haus­ber­ge, 1618-1705, und des­sen 2. Ehe­frau Ilsa­be NOT­TEL­MANN);

(Phi­lipp Diet­rich WER­KAMP hei­ra­te­te als Wit­wer noch 2 mal:

00 II.      9.6.1689: Usa So­phia BARNSTORFF bzw. BA­RENSTORF, + Haus­ber­ge 23.Sonn­tag post.

Trio. 1693, Pas­to­ren­toch­ter aus Han­no­ver;

00 III.   18.5.1694: Ma­ria Mag­da­le­na STEDlNG, + nach 1721, Pas­to­ren­toch­ter aus Hes­sisch-Ol­den­dorf);

aus der 1. Ehe WER­KAMP IS­TOL­TE ging ein Sohn her­vor, näm­lich Jo­hann Adam WER­KAMP, * 1686,

+ 1731, der als Pfar­rer wie­der­um zu­nächst Ad­junkt sei­nes Va­ters in Haus­ber­ge war, und spä­ter Pfar­rer in

Klein­en­bre­men war, und von dem ei­ni­ge wei­te­re Nach­kom­men be­kannt sind.

  

Verheiratet in 3 Ehen

Kind 4

Lu­dolf Hein­rich Sengstacke

 * Wals­ro­de... 11.1670

 + ebd. 8.3.1744

 Bür­ger und Grob­schmie­de­meis­ter in Wals­ro­de, (Sohn des Bür­gers und Grob­schmieds Hans SENGS­TA­CKE ebd.);

aus die­ser Ehe sind 8 Kin­der her­vor­ge­gan­gen, mit zahl­rei­chen Nach­kom­men un­ter ver­schie­de­nen Wal­sro­der Bür­ger­fa­mi­li­en (SENGST ACKE, Biß­WlNCKEL, WÄTGE, MEY­ER, KRE­GEL usw.) so­wie der

weit­ver­zweig­ten Ham­bur­ger Fa­mi­lie BERTHEAU (vgl. Deut­sches Ge­schlech­ter­buch Band 195, Sei­te 75 -184; alle dort dort auf Sei­te 116 ff. auf­ge­führ­ten BERTHEAU-Nach­kom­men sind auch Nach­kom­men der Fa­mi­lie STOL­TE).

  

 Anna Do­ro­thea Stolte

* Veltheim an der We­ser (ca. 1670/751),

+ Wals­ro­de 1.4.1741;

  

Rechts: Eine Kopie der kompletten Leichenpredigt, gehalten zur Beerdigung in der Kirche St.Jacob zu Weimar,des Johann Ernst Stolte (Stoltens) befindet sich im Papierarchiv, Band 2 der Familie Stolte.

  

Anna En­gel Stolte

* Veltheim an der We­ser (ca. 1675/801)

 + (nach 1706), sie leb­te noch 1706 un­ver­hei­ra­tet in Wals­ro­de;

-- am 29.3.1705 ist sie Tauf­pa­tin in Wals­ro­de bei Ca­tha­ri­ne Do­ro­thee SENGS­TA­CKE (* 27.3.), Toch­ter

ih­rer Schwes­ter Anna Do­ro­thea STOL TE und des Lu­doIf Hein­rich SENGST ACKE;

-- am 30.9.1706 ist sie Tauf­pa­tin in Wals­ro­de bei Anna En­gel SENGS­TA­CKE (*am sel­ben Tage), Toch­ter

des Tisch­lers Lu­doIf Ernst SENGS­TA­CKE  u .d. Anna Mar­ga­re­the FÖRT­MANN; zu die­sem Zeit­punkt war sie noch un­ver­hei­ra­tet

-- sie dürf­te wohl iden­tisch sein mit der (na­ment­lich nicht be­nann­ten) Schwes­ter des Jo­hann Ernst STOLTE, wel­che des­sen Haus­halt in Jena bis zu des­sen Hei­rat im Jah­re 1710 führ­te, die aber kur­ze Zeit spä­ter (und zwar noch vor ih­rem Bru­der, also vor 1719, starb (vgl. die Lei­chen­pre­digt, Sei­te 50, An­mer­kung)

  

Kind 5

Verheiratet 10.6.1698 in Walsrode

Ca­tha­ri­na

Eli­sa­beth Berchelmann

* Pots­dam, ge­tauft ebd. (StNi­co­lai) 10.1.1688, + (nach 1719), (Toch­ter des Ma­gis­ters Job­ann Chris­ti­an BER­CHEL­MANN,

Ober­pre­di­gers und Schul­in­spek­tors in Pots­dam, St Cath., und der Eli­sa­beth PLÜ­MI­CKE).

5 Kin­der (von de­nen 1719 noch 3 am Le­ben wa­ren):

1. Chris­ti­a­ne Hed­wig Stolte, * (etwa um 1711), ... ..

2. Jo­hann Ernst Au­gust Stolte * (etwa 1712/13), ... ...

stu­dier­te an der Uni­ver­si­tät Jena seit dem 11.2.1730, ... "

3. So­phie Frie­de­ri­ce Stolte, * (etwa um 1714/19), ..."

4. bis 5. Zwei wei­te­re Kin­der, die aber beim Tod des Va­ters 1719 be­reits verstor­ben wa­ren.

Verheiratet 27.11.1710 in Steinburg

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